Gestern erkundeten wir die Altstadt von Leibach. Die CaEx durften auf eigene Faust die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen. Neben der Architektur dieser Stadt stand aber natürlich auch flanieren und einkaufen auf der Liste unserer CaEx.
Heute war unser Wassertag. Zuerst hatten wir uns für ein Canyoning-Abenteuer angemeldet. Dabei seilten wir uns in eine Schlucht hinab, in welcher wir von hohen Vorsprüngen in die kalten Pools des Bergflusses sprangen, sowie auf steinernen Rutschen heruntersausten. Den Nachmittag verbrachten wir ebenso meistens auf dem Wasser, bei einer lustigen Raftingtour. (Die Fotos der Raftingtour reichen wir nach, wenn wir diese bekommen).
Nachdem die CaEx ihr Material in die Autos verladen hatten, begannen wir die mehrstündige Reise nach Ribno (nahe Bled). Endlich angekommen, errichteten wir unser Lager mit den Mitteln, welche wir vor Ort auftreiben konnten. Ein Schutz vor der Sonne und eine provisorische Lagerküche waren schnell aufgebaut. Den Abend ließen wir mit unserem ersten Lagerfeuer des Lagers ausklingen.
Der zweite Tag brachte die Erkundung der Umgebung und das Fertigstellen der restlichen Lagerbauten. Ein Fluss nahe unseres Lagerplatzes bietet nun Abkühlung für die CaEx. Der Nachmittag war geprägt von der Jagd nach den Wespennestern, deren Bewohner*innen mit ihrer unangenehmen Anwesenheit die CaEx auf Trab hielten. Den Abend ließen wir mit einem Lagerfeuer des Lagers ausklingen.
Den heutigen Tag verbrachten wir mit einer kleinen Wanderung zum See in Bled, um uns diesen näher auf und im Wasser anzusehen. Mit hölzernen Ruderbooten umrundeten wir die Insel, auf welcher die bekannte Kirche steht. Ebenfalls nutzten wir die Gelegenheit uns im türkisen Nass abzukühlen. Nach unserer Rückkehr zum Lagerplatz reparierten wir unsere zweite Dusche und enden den Abend nun mit einem Lagerfeuer.
Direkt am Samstag starteten die GuSp in ihren traditionellen Kochwettbewerb, bei dem die beiden Patrullen komplett eigenständig ein Menü zusammengestellt, eingekauft und zubereitet haben. Die geschmackliche Reichweite ging von Suppengulasch bis hin zu Fleischlaber mit Kartoffelpürree mit einem fruchtig süssen Abschluss. Nach so viel Kochen gingen wir einfach schlafen – Foodkoma!
Am Sonntag hieß es: Arni, wir kommen! In ihren Patrullen starteten die GuSp mit Karte und Kompass bewaffnet Richtung Thal – zum Geburtsort der steirischen Eiche. Viele Schritte, viele Kilometer und ein Regen später waren alle wieder zurück am Lagerplatz. Es gab Selfies mit Arni (werden nachgereicht) und Lasagne! Nach mehreren späten Hydration Breaks und einer offiziellen 11-minütigen Half-Time Show mussten wir nun doch schlafen gehen.
Nach dem anstrengenden WM Finale starten wir etwas später in den Tag und versuchten uns an der hohen Kunst eine Schüssel zu brennen. Der Nachmittag war geprägt von gemeinsamen Spielen und einem Double-Rainbow. Die nächsten Tage werden wir wir uns schon mit dem Abbau des Lagers beschäftigen. Und frei nach dem Motto „I’ll be back“ reisen wir nach Ebreichsdorf!
Den roten Lagerfeuer-Teppich haben wir am Freitag Abend ausgerollt. Die 4 neu erstellten Kurzfilme feierten ihre Prämiere und wurden der Jury vorgestellt. Ebenso gab es zig-tausende Verleihungen, die von lauten Gesängen begleitet wurden. Am Ende der gemeinsamen Woche forderten die GuSp ihren rechtmäßigen Anteil der WiWö und überstellten die Ältesten in ihre eigenen Reihen. Mit Fackeln begleitet kamen die neuen GuSp an ihrem neuen Schlafplatz an!
Kevin der Busfahrer brachte die müden und kaputten WiWö sicher wieder nach Hause. Jetzt haben sie ein ganzes Jahr Zeit wieder Energie für das nächste Sommerlager zu tanken.
Dieses Mal durften die GuSp und WiWö nicht nur einen kleinen Ort erkunden, sondern schlugen sich durch die Großstadt Graz. Dabei mussten sie mit Kameras bewaffnet Fragen beantworten, Rätsel lösen und Gegenstände tauschen. Nur mit einer Packung Taschentücher beginnend ertauschten die einzelnen Filmteams Turmreiben (Tower of Power), Bücher, Spielkarten und diverse Süßigkeiten. Nach einer Stärkung zu Mittag machten wir uns an die Planung der Filmprojekte, Storyboards wurden mit Ideen für den nächsten Blockbuster befüllt und neue Filmmusik (die selbst Hans Zimmer Tränen in die Augen treiben würde) wurde komponiert. Ein nächtliches Stratego lies den Tag ausklingen.
Am Mittwoch wurden die Filmideen vom Vortag in die Tat umgesetzt, die Klappen geklappt und Äktschn & KAAAAAT gerufen! Fast alles im Kasten. Nachmittags gabs Basteln, Abkühlung und Erprobungen. Die fleißigen GuSp und WiWö wurden in ihrer Arbeit durch den einsetzenden Platzregen unterbrochen – Housten, we are showering!
Am Dönerstag fuhren wir im Regen in die Hot City Graz. Die WiWö erkundeten mal die Tiefen des Schlossbergs (zwecks der Abkühlung) und sind mit einer Mini-Eisenbahn durch die Märchenwelt gereist. Da die WiWö noch sehr kurze Füße haben, sind wir mit der Schrägseilbahn aufi gforn. Währenddessen erschwitzen die GuSp die Höhe des Urturms um sich mit rasender Geschwindigkeit die gesammelten Höhenmeter in Rutsch-Spass umzuwandeln. Danach gönnten wir uns alle ein Eis. Am Nachmittag musste nochmal ein grosses Nass (Schwimmbad) für die GuSp und ein kleines Nass (kalter Schlauch mit Spritzpistolen) für die WiWö her! Auch diese verging, so sind wir wieder am Lagerplatz und berieten uns auf die Partynacht vor.
Wir sind leider zwei Tage zu spät, aber 9 übermüdete, ausgelaugte, sonnenverbrannt, verrückte Pfadfinder im Erwachsenenalter sitzen nun bei Kerzenlicht zusammen und versuchen während die Kinder Zahnbürsten und Socken suchen, einen Blog zu schreiben.
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Am 2. Tag starteten wir mit einer Flaggen Parade – aber ohne Fahnenmast. Der vorhandene Sendemast ist leider zu hoch… Nachdem den WiWö jetzt schon die Leiberl ausgehen („meine Mama hats nicht eingepackt“), haben wir bereits ewig oide Shirts ausezaht und bunt augmoit, danach aufghaengt zum trickan. Die Wiesn vor der Wiesnburg wurde immer voller, die GuSp haben alles zu gebaut (Bodenversiegelung!). Und sogar unser Mittagessen mussten wir selber wickeln (Wraps). Um den Tatendrang der Kinder nach zu kommen, konnten sie bereits heute ihre ersten Erpobungen in Angriff nehmen. Nach dem stärkenden Abendessen, starteten wir unser Eröffnungslagerfeuer – nicht nur, dass wir durch die unglaubliche Hitze mehr geröstet wurden als unter Tags, haben wir es uns nicht nehmen lassen aus unseren etwas verstaubten Liederbüchern korrekte Text mit Melodie zu kombinieren.
Botschaft der stierischen Ur-Eiche: „I’m back! I brauch an neichn Füm!“ (Damit hatten wir auch glücklicherweise ein Programm für die kommenden Tage!!). Castings zu DSDS (Der Superstar des SoLas) wurden sogleich gestartet um alle Talente zu screenen: Schausteller, Sänger, Kaskadeure, Tontechniker, Turner, Musiker, besondere Effekte, Statisten, Genossen und Bildtechniker waren hier dabei.
Abkühlung fanden wir heute im 25° kalten und künstlichen Naturwasserbecken.
Viele Stunden Arbeit haben wir gemeinsam aufgebracht über die letzten 1-2 Jahre und gestern Abend war es endlich soweit – wir haben unsere neue Lagerfeuer Arena eröffnet!