Den roten Lagerfeuer-Teppich haben wir am Freitag Abend ausgerollt. Die 4 neu erstellten Kurzfilme feierten ihre Prämiere und wurden der Jury vorgestellt. Ebenso gab es zig-tausende Verleihungen, die von lauten Gesängen begleitet wurden. Am Ende der gemeinsamen Woche forderten die GuSp ihren rechtmäßigen Anteil der WiWö und überstellten die Ältesten in ihre eigenen Reihen. Mit Fackeln begleitet kamen die neuen GuSp an ihrem neuen Schlafplatz an!
Kevin der Busfahrer brachte die müden und kaputten WiWö sicher wieder nach Hause. Jetzt haben sie ein ganzes Jahr Zeit wieder Energie für das nächste Sommerlager zu tanken.
Dieses Mal durften die GuSp und WiWö nicht nur einen kleinen Ort erkunden, sondern schlugen sich durch die Großstadt Graz. Dabei mussten sie mit Kameras bewaffnet Fragen beantworten, Rätsel lösen und Gegenstände tauschen. Nur mit einer Packung Taschentücher beginnend ertauschten die einzelnen Filmteams Turmreiben (Tower of Power), Bücher, Spielkarten und diverse Süßigkeiten. Nach einer Stärkung zu Mittag machten wir uns an die Planung der Filmprojekte, Storyboards wurden mit Ideen für den nächsten Blockbuster befüllt und neue Filmmusik (die selbst Hans Zimmer Tränen in die Augen treiben würde) wurde komponiert. Ein nächtliches Stratego lies den Tag ausklingen.
Am Mittwoch wurden die Filmideen vom Vortag in die Tat umgesetzt, die Klappen geklappt und Äktschn & KAAAAAT gerufen! Fast alles im Kasten. Nachmittags gabs Basteln, Abkühlung und Erprobungen. Die fleißigen GuSp und WiWö wurden in ihrer Arbeit durch den einsetzenden Platzregen unterbrochen – Housten, we are showering!
Am Dönerstag fuhren wir im Regen in die Hot City Graz. Die WiWö erkundeten mal die Tiefen des Schlossbergs (zwecks der Abkühlung) und sind mit einer Mini-Eisenbahn durch die Märchenwelt gereist. Da die WiWö noch sehr kurze Füße haben, sind wir mit der Schrägseilbahn aufi gforn. Währenddessen erschwitzen die GuSp die Höhe des Urturms um sich mit rasender Geschwindigkeit die gesammelten Höhenmeter in Rutsch-Spass umzuwandeln. Danach gönnten wir uns alle ein Eis. Am Nachmittag musste nochmal ein grosses Nass (Schwimmbad) für die GuSp und ein kleines Nass (kalter Schlauch mit Spritzpistolen) für die WiWö her! Auch diese verging, so sind wir wieder am Lagerplatz und berieten uns auf die Partynacht vor.
Wir sind leider zwei Tage zu spät, aber 9 übermüdete, ausgelaugte, sonnenverbrannt, verrückte Pfadfinder im Erwachsenenalter sitzen nun bei Kerzenlicht zusammen und versuchen während die Kinder Zahnbürsten und Socken suchen, einen Blog zu schreiben.
Anreise -> Check
Kinder -> Check
Rucksäcke -> Check
Material -> Check
Lagerplatz -> Check
Am 2. Tag starteten wir mit einer Flaggen Parade – aber ohne Fahnenmast. Der vorhandene Sendemast ist leider zu hoch… Nachdem den WiWö jetzt schon die Leiberl ausgehen („meine Mama hats nicht eingepackt“), haben wir bereits ewig oide Shirts ausezaht und bunt augmoit, danach aufghaengt zum trickan. Die Wiesn vor der Wiesnburg wurde immer voller, die GuSp haben alles zu gebaut (Bodenversiegelung!). Und sogar unser Mittagessen mussten wir selber wickeln (Wraps). Um den Tatendrang der Kinder nach zu kommen, konnten sie bereits heute ihre ersten Erpobungen in Angriff nehmen. Nach dem stärkenden Abendessen, starteten wir unser Eröffnungslagerfeuer – nicht nur, dass wir durch die unglaubliche Hitze mehr geröstet wurden als unter Tags, haben wir es uns nicht nehmen lassen aus unseren etwas verstaubten Liederbüchern korrekte Text mit Melodie zu kombinieren.
Botschaft der stierischen Ur-Eiche: „I’m back! I brauch an neichn Füm!“ (Damit hatten wir auch glücklicherweise ein Programm für die kommenden Tage!!). Castings zu DSDS (Der Superstar des SoLas) wurden sogleich gestartet um alle Talente zu screenen: Schausteller, Sänger, Kaskadeure, Tontechniker, Turner, Musiker, besondere Effekte, Statisten, Genossen und Bildtechniker waren hier dabei.
Abkühlung fanden wir heute im 25° kalten und künstlichen Naturwasserbecken.
Der Start in das neue Pfadfinderjahr 2025/2026 steht bevor! Wir starten gemeinsam am 12.09. mit einem Gruppenheimabend von 17:00 bis 18:00 Uhr. Es wird einen kurzen gemeinsamen Teil geben sowie einen Teil in der jeweiligen Stufe.
Bitte alle in Uniform kommen!
Alle weitern Infos zu den Heimstunden, etc. wird in den jeweiligen Stufen kommuniziert.
Unsere olympischen Götter forderten ganz schön viel Unterhaltung, dadurch verblieb zu wenig Zeit für die ordentliche Berichterstattung. Hier die kurze Zusammenfassung:
Es war einmal ein “I wü wida ham!” Und wir woitn wissen wo des daham is. Gleich neben dem STS-Weg fanden sich 45 Pfadis für ein neues Abenteuer ein. Has is daham! Während die Vorgänger-Abenteurer noch am Abbauen waren, hama halt gjausnt.
GuSp & RaRo bauten ihren Lagerplatz auf und die WiWö starteten mit ihren ersten Erprobungen. Beendet wurde der Tag mit einem kleinen Lagerfeuer.
Nächster Tag: immer noch has! Um den vielen großen Kinder passenden Sitzplatz zu bieten, wurde gleich eine große Couch gebaut! Doch diesmal bauten die WiWö mit Unterstützung von einem unserer Chefköche Mike.
Zwischengang: kalter Gartenschlauch mit Rutsche!
Abends gab es eine göttliche Fügung mit katastrophalem Zwischenfall: Der Fernseher der olympischen Götter ging speck-tag-ulär in Flammen auf. Abrupt war das Abendprogramm der Götter beendet. Zeus sprach ein Machtwort: man solle uns doch unterhalten: traget Spiele aus! Die Götter zogen ab, hinterließen aber das olympische Feuer.
Nächster Tag: immer noch has! Athene und Poseidon schickten alle auf Erkundung des olympischen Dorfes und forderten Abkühlungsspiele im großen Wasser!
Der Start in das neue Pfadfinderjahr 2024/2025 steht bevor! Wir starten gemeinsam am 13.09. mit einem Gruppenheimabend von 17:00 bis 18:00 Uhr. Es wird einen kurzen gemeinsamen Teil geben sowie einen Teil in der jeweiligen Stufe.
Bitte alle in Uniform kommen!
Alle weitern Infos zu den Heimstunden, etc. wird in den jeweiligen Stufen kommuniziert.
Unser letztes Frühstück, diesmal bei bewölktem Himmel, war wie immer lecker.
Einige Kinder waren frohen Mutes, doch andere Kinder blickten traurig: „Ist das Lager wirklich schon vorbei?“ Das hört man natürlich gerne. 😊😊
Einige Kinder mussten sich noch von ihren selbstgebastelten Booten verabschieden, natürlich mit Unterschriften von uns Allen und Pfadfindergruß ✌ beim Ablegen.
Noch ein kurzes Päuschen – und dann brach die übliche Zamräum-, Wegräum- und Packhektik aus. Natürlich brannte dann wieder die Sonne vom Himmel.😅
Doch wie immer sind wir alle zusammen ein gutes Team, und so ging es schnell voran.
Ein wunderschönes Lager ist zu Ende – aber wir kommen sicher wieder nach Laa/Thaya!!!
Der Tag begann, 3 mal darf man raten, mit einem guten Frühstück und —- Regen.
Das Mittagessen, geplant mit den nächsten Feinschmeckerspezikandidaten, musste geplant werden und eingekauft werden. Die Menge von 10 Kilo Fleisch 😆 pro Person wurde dezent korrigiert und schon ging es auf Einkaufstour.
Balu musste wieder mal unterhalten werden und so bekamen die Kinder die Aufgabe, mit bestimmten Wörter ein Theaterstück einzuüben.
Währenddessen comes the sun out und Baden war wieder angesagt. Aber diesmal getarnt als tubing down the river.
Nach mehreren tubing down the river sessions plagte uns der Hunger.
Neben den Erprobungen wurden die Kartoffeln zum Salatwerden gezwungen. Aus den 10 Kilo Fleisch wurden dann 1,5 Kilo Spieße für alle. Ratzefatz alles weg.
Zur Abwechslung kam dann wieder mal ein Gewitter, dass uns dazu zwang erneut alles in Windeseile zu verräumen.
Die Himmelsschleusen schlossen wieder ihre Tore, doch an ein pompöses Abschlusslagerfeuer war nicht mehr zu denken.
Statt dessen gab es viele Spezialabzeichenverleihungen und einen 1.Stern unter dem schützenden Dach der Linde im Beisein eines romantischen FeuFeus.
Nach einem letzten Pfadiliedchen gings hinein in die Schlafsäcke.
(Anmerkung der Redaktion: FeuFeu = Tischlagerfeuer)